Astral Authoritys großartiger Lauf

By The Guild Wars 2 Team

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Astral Authority, The Abjured und Good Fights — wenn ihr in den letzten Jahren schon Guild Wars 2 PvP-Fans wart, könnten euch diese Namen bekannt vorkommen, und in allen diesen Teams werdet ihr vertraute Gesichter sehen. Chaith, Toker und Wakkey machten einen Großteil der Mitgliederliste von Good Fights aus, die bis Ende 2013 zurückgeht, und haben sich als einige der Besten in diesem Feld bewiesen. Im Herbst 2014 wurde die Mitgliederliste von The Abjured aufgrund von Altersbeschränkungen für die Internationale Turnierserie in Beijing angepasst. Dort beherrschten sie die Konkurrenz in der Qualifikation und im Turnier. Später erreichten sie den zweiten Platz in der ITS in Boston und gewannen die ITS in Köln im Herbst 2015.

Der 30. November 2014 endete in der letzten Serie mit einem Sieg eines nordamerikanischen Teams gegen eine Gruppe, heute bekannt als Astral Authority. Diese Gruppe konnte danach erst wieder nach 540 Tage von Team PZ in der letzten Woche von Saison 2 der Pro League besiegt werden. Das ist der bisher großartigste Lauf, und man wird sich in der Geschichte des kompetitiven PvP noch lange daran erinnern.

Was war passiert? Der Astral-Trupp war lange überlegen, begann aber irgendwann den Halt zu verlieren. Das Einfügen der Pro League in das Wettbewerbsumfeld schien Wirkung zu zeigen. Es zwang Teams dazu, länger zusammenzuarbeiten als früher, um die Vorteile einer Platzierung in der regulären Saison vollständig nutzen zu können.

Astral Authority war in Saison Eins ungeschlagen, und die Teammitglieder waren nach ihrem Sieg bei der ITS in Köln Weltmeister. Ihre größten Konkurrenten waren Team PZ, die in Woche 7 hinter den Erwartungen zurückblieben. Nachdem sie es bis ins Finale von Saison Eins geschafft und Vermillion im Matchup der ersten Runde besiegt hatten, wollten sie es mit Rank Fifty Five Dragons aufnehmen, unterlagen aber in den letzten drei Spielen.

In Saison Zwei dominierten Astral und Team PZ, die in der Finalwoche um eine Erstplatzierung kämpften. Team PZ erledigte sie mit 2-1 und beendete ihre Siegsträhne. Das ist zwar ein Schlag für Astral, aber sie müssen sich nichts vorwerfen lassen, da Team PZ eindeutig ein unglaublich starkes Team ist. Jetzt, wo sie im Halbfinale kurz vor ihrer Begegnung mit Rank Fifty Five Dragons stehen, konnte ich mit Toker über ihre Vorbereitungen auf diese Serie sprechen.

Storm: Ihr wart im letzten Finale gegen Rank Fifty Five Dragons unterlegen. Wie steigt ihr in diese Serie ein?

Toker: Wir wissen, dass die erste Runde unsere größte Herausforderung darstellt. Fifty Five sind ein extrem gutes Team und sehr gut bei Rotationen und der Auswahl der Kämpfe, die ihnen den größten Vorteil verschaffen. Wir gehen mit einer positiven Haltung in die Spiele und werden unser Bestes geben, um einen Sieg über eins der bislang besten EU-Teams einzufahren.

Storm: Was denkst du, welche Vorteile ihr durch eure Zusammenstellung habt, auch in Anbetracht der Tatsache, dass Rank Fifty Five Dragons ihre noch nicht bekannt gegeben haben?

Toker: Keins der Teams verrät, welche Zusammenstellungen es im Finale einsetzen wird. Beide haben im Privaten trainiert, in der Hoffnung, ihre Gegner in der ersten Runde zu überrumpeln. Man kann ein Team fünfzig Mal nacheinander schlagen, aber im Turnier kann alles anders kommen. Derjenige, der überraschen, sich anpassen und den Gegner an die Wand spielen kann, wird Champion werden.

Storm: In jedem Turnier, in dem ihr gespielt habt, wart ihr einer der Favoriten. Jetzt, nachdem ihr in beiden Regionen ein paar Spiele verloren habt, nimmt euch das wahrscheinlich etwas den Druck für die künftigen Spiele. Fühlt ihr euch dadurch erleichtert und wie ändert das eure Mentalität?

Toker: Zuallererst möchte ich sagen, dass ich mein Team und all die Erfolge, die wir gemeinsam hatten, sehr zu schätzen weiß. Es ist nie einfach, eine Niederlage hinzunehmen, besonders, wenn man so lange überlegen war. Aber eine Niederlage ist, was man aus ihr macht. Echte Champions hängen sich nicht an der Tatsache auf, dass sie besiegt wurden. Sie lernen daraus und gehen stärker und klüger aus der ganzen Sache hervor. Weniger Druck zu haben ist immer eine gute Sache, aber wir werden natürlich unser Bestes geben und hoffen, wieder Champion zu werden.

Storm: Vom ersten Match mal abgesehen, gegen wen würdest du lieber im Finale antreten: Team PZ oder The Civilized Gentlemen?

Toker: Vorausgesetzt, dass wir Fifty Five in der ersten Runde ausknocken können, würde ich im Finale viel lieber gegen Team PZ spielen. Nicht, weil ich weniger von PZ halte, aber es wäre schön, ein Nordamerika-Finale zu haben. Ich glaube, das wäre super und überraschend.

Storm: Das ist euer vierter LAN-Wettbewerb mit denselben fünf Spielern. Welchen Vorteil verschafft euch das über die anderen Teams, die noch nicht so viele Live-Events mitgemacht haben?

Toker: LAN-Erfahrung ist meiner Meinung nach ein unschätzbarer Vorteil. Es ist sehr bequem, von zu Hause aus zu spielen, niemand sieht dich als Mensch. Wenn du jedoch vor einer Menschenmenge stehst, ist das eine völlig andere Atmosphäre. Du bist viel nervöser, alle Augen sind auf dich und deine Aktionen gerichtet. Ich persönlich bin eher schüchtern. Es war wirklich nervenaufreibend, in China zum ersten Mal auf die Bühne zu gehen. Und Nervosität hat eindeutig Einfluss auf das Gameplay und die Entscheidungen, die man trifft. Es ist wichtig, dass man seine Umgebung ausblenden und sich auf die vor einem liegende Aufgabe konzentrieren kann. Ich denke, die Erfahrung und Zuversicht unseres Teams wird es uns erleichtern, uns nicht von äußeren Dingen ablenken zu lassen.

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Quelle: https://www.guildwars2.com/de/news/astral-authoritys-great-run/